Nadine Allgemein, Berufserfahrene, featured, Schüler & Maturanten

Karrierewege bei P&C: Vom Dualen Studenten zum Associate Manager

Christophs Sprungbrett in die Zentrale

Christoph hat im Jahr 2012 als Dualer Student bei P&C gestartet. Im Rahmen seiner Ausbildung hat er zahlreiche Abteilungen im Verkaufshaus sowie unterschiedliche Bereiche in der Zentrale kennen gelernt. Seine gesammelten Erfahrungen gebündelt mit seiner Motivation haben ihn dahin gebracht, wo er heute ist: im Sales & Performance Management für Österreich & CEE. Wie er seinen bisherigen Karriereweg gestaltet hat, erzählt er uns im heutigen Interview.

Lieber Christoph, bitte gib uns einen kurzen Überblick über deinen beruflichen Werdegang.

Nach der Matura habe ich ein klassisches BWL-Studium an einer Universität begonnen. Schnell habe ich aber gemerkt, dass ich etwas brauche, das mehr Hand und Fuß hat. Deshalb hab ich mich bei P&C für das Duale Studium beworben und durfte im Herbst 2012 mit der Ausbildung im Haus Mariahilfer Straße in Wien starten. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums wurde mir dann eine Stelle als Abteilungsleiter in unserem Verkaufshaus in Innsbruck angeboten. Natürlich nahm ich die Chance an, packte meine sieben Sachen und zog um ins schöne Tirol.

Knapp 1,5 Jahre später kam die nächste Überraschung: ich erhielt einen Anruf aus der Personalabteilung – eine Stelle als Associate Manager im Bereich Sales & Performance Management sei frei. Diese Abteilung in der Zentrale in Wien durfte ich bereits während meines Studiums im Rahmen eines Praktikums kennen und lieben lernen. Umso mehr freute ich mich, als mir die Stelle zwei Minuten später am Telefon angeboten wurde! 🙂 Lange musste ich nicht überlegen – wieder lautete meine Antwort JA! und es ging retour in die Großstadt. Eine goldrichtige Entscheidung! 🙂

War der Wechsel in die Zentrale eine große Umstellung für dich?

Auf jeden Fall! Die Atmosphäre und Arbeitsweise in der Zentrale ist ganz anders. Im Verkauf hat man das Gefühl, unzählige Dinge gleichzeitig zu tun. Es ist immer viel los. Man kümmert sich um die Verkaufsfläche, Kunden sowie andere Mitarbeiter und erledigt Büroarbeiten. Zwischendurch kommen dringende Anweisungen von Vorgesetzten, auf die man schnell reagieren muss. Jeder Tag ist anders und oft passiert Unvorhersehbares. Die Arbeit in der Zentrale ist im Vergleich etwas planbarer. Zwar auch oft sehr stressig, aber dadurch, dass man weniger Ablenkung hat, kann man fokussierter arbeiten und den Tagesablauf gut organisieren. Das war für mich eine große Umstellung. Ich war es gewohnt, von vielen Menschen umgeben zu sein. Heute arbeite ich in einem kleinen dreiköpfigen Team.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag im Sales & Performance Management aus? Was sind deine Aufgaben?

Unsere Abteilung kann man sich als Schnittstelle zwischen Unternehmensleitung und Verkauf, aber auch zwischen anderen Bereichen wie Controlling, Marketing, HR etc. vorstellen. Ein großer Part meines Jobs ist es, relevante Informationen zu bündeln und an betroffene Stellen weiter zu reichen. Beispielsweise erstellen wir Reportings für unsere Country Manager, in denen alle wichtigen Zahlen des Vortages (z.B. Umsätze der Verkaufshäuser) für Österreich und Osteuropa zusammen gefasst sind. Neben dieser Tätigkeit widmen wir uns dann natürlich diversen Projekten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Manchmal arbeiten wir mit den Bereichen Marketing und Expansion zusammen und planen zum Beispiel Coupon-Aktionen, ein anderes Mal planen wir Eröffnungen von neuen Verkaufshäusern. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es in dieser Form nicht, kein Tag gleicht dem anderen.

Was macht dir an deiner Tätigkeit am meisten Spaß?

Besonders toll finde ich den strategischen Weitblick, den ich im Sales & Performance Management habe. Im Verkauf hatte ich quasi „nur“ eine Abteilung. Jetzt habe ich ganz Österreich und Osteuropa – nicht nur den kleinen Spot, der auf einen Punkt leuchtet, sondern wirklich den großen Scheinwerfer, der das Ganze beleuchtet. Außerdem finde ich es toll, dass mein Job so vielfältig ist und ich abteilungsübergreifend arbeite.

Inwiefern hat dir das Duale Studium als Vorbereitung auf deine jetzige Position geholfen?

Da ich während des Dualen Studiums bereits die Chance hatte, Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, war der Einstieg natürlich um einiges einfacher. Zudem hatte ich eine einmonatige Einarbeitung, die mich wirklich gut vorbereitet hat.
Das Duale Studium sehe ich in dieser Hinsicht wirklich als ein Sprungbrett für die Karriere. Im Rahmen der Ausbildung erhält man umfangreiche Einblicke – sowohl theoretische als auch praktische. Neben dem betriebswirtschaftlichen Wissen wurden mir insbesondere auch die Grundlagen der Kommunikation und Präsentation vermittelt, die für die interne Weiterentwicklung sehr wichtig sind. Und durch die Kombination aus Studium und Beruf wird man von Anfang an zur Selbstständigkeit erzogen. Das sind Kompetenzen, die für meinen jetzigen Job aber auch für das tägliche Leben sehr ausschlaggebend sind.

Wem würdest du das duale Studium bei P&C empfehlen?

Wenn man Spaß an Mode hat, gerne auf eigenen Beinen stehen möchte und zusätzlich noch einen akademischen Weg einschlagen will, dann ist das Duale Studium von P&C definitiv das Richtige. Darüber hinaus ist dieses Programm für alle eine gute Wahl, die früh Verantwortung übernehmen und rasch ein paar Stufen der Karriereleiter nach oben klettern wollen. Damit geht aber auch einher, dass man eine gewisse Reife mitbringen muss. Ist das gegeben, steht einer tollen Karriere aber nichts mehr im Wege 😉

VIELEN DANK für das Interview!

PS: Hier kannst du mehr darüber erfahren, ob das duale Studium auch für dich das Richtige sein könnte.

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