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P&C Seminar: Visual Merchandising

Arenaprinzip, Colourblocking & Co.

Hallo meine Lieben 🙂

Heute wollte ich euch über ein richtig cooles Seminar, das ich mit der P&C Academy gemacht habe, erzählen. Und zwar zum Thema Visual Merchandising. Visual-was? Wenns dir auch so geht, dann lies erst mal weiter 😉

Hast du denn gewusst, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob die Kleidungsstücke farblich und strukturiert aufgebaut sind oder ob sie einfach bunt gemischt irgendwie am Ständer oder in der Rückwand hängen? Eigentlich logisch; das Strukturierte und Ordentliche spricht die Kunden viel mehr an, auch wenn das oft nur unterbewusst passiert.

Und genau das macht Visual Merchandising – es unterstützt den Verkauf mit visuellen Techniken.

Und so haben wir gelernt, auf was beim Warenaufbau zu achten ist, wie die Ware farblich angeordnet werden soll oder wie man mithilfe des Arenaprinzips die Kunden besser ansprechen kann. Mein Seminar fand direkt in einem P&C Verkaufshaus statt – so konnten wir das Gelernte auch gleich auf der Verkaufsfläche umsetzen, was es natürlich umso spannender macht.

Falls du dich jetzt übrigens fragst, was ein Arenaprinzip überhaupt ist; hier die Auflösung:

Die Ware wird von vorne nach hinten aufgebaut und wird von Stapel zu Stapel und von Tisch zu Tisch immer höher gestaffelt. So haben unsere Kunden einen guten Überblick, sobald Sie das Verkaufshaus betreten, und finden sich leichter zurecht.

 

Zum Thema Farbe ist ja bekannt, dass die Modewelt sehr bunt und oftmals auch ein bisschen verrückt sein kann. Daher sollte man die Farben durchdacht aufbauen und ein gewisses System verfolgen.

Mithilfe des Buntstiftkastenprinzips kann man die Farben schön nacheinander anreihen, ohne für die Augen eine gewisse Unruhe zu erzeugen.

 

Eine zweite Variante beim Farbaufbau ist z.B. das Colourblocking. Da werden gezielt Kontraste gesetzt, um die Ware mit Eyecatchern aufzupeppen. Die hellen und dunklen Farben werden dabei nebeneinander präsentiert.

 

Das Seminar war für mich übrigens auch privat interessant, weil ich seitdem noch schneller erkenne, welche Farben gut miteinander harmonieren und wie sich ein Outfit farblich kombinieren lässt.

Vielleicht fängst du ja jetzt auch bald an, deinen Kleiderschrank nach dem Buntstiftkastenprinzip zu ordnen…. 😉

Zum Abschluss hab ich übrigens ein kleines Rätsel für dich! Was glaubst du, wie viele Dekofiguren im Verkaufshaus Kärntnerstraße in Wien auf der Verkaufsfläche zum Einsatz kommen?

Ich bin ja schon gespannt auf eure Antworten. 🙂

Bis zum nächsten Mal!

eure Maria

 

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