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Mein 1. Jahr als Duale Studentin bei P&C

Interview mit Lena Neubauer

Liebe Lena – Du bist jetzt seit 1 Jahr als Duale Studentin bei P&C. Wie bist du auf die Idee gekommen, dein Bachelorstudium bei uns zu beginnen?

Ich wollte auf jeden Fall ein Wirtschaftsstudium machen, wollte aber auch nicht auf die Uni und dort nur eine Nummer unter vielen sein. Es gab dann eine Karrieremesse an unserer Schule; dort war unter anderem P&C als Aussteller und so bin ich auf das Duale Studium aufmerksam geworden. Ich habe den P&C Stand dann auch noch einmal auf der BeSt besucht, mich im Internet informiert und mir Videos dazu angesehen. Ich war auch bei einem Career Clubbing, das Peek & Cloppenburg in einem Verkaufshaus organisiert hat. Jeder dieser Kontaktpunkte hat mir gezeigt, dass ich da richtig bin.

Und wie ist dann dein Bewerbungsprozess verlaufen?

Ich hab mich über die Karrierehomepage beworben, hatte anschließend ein Gruppengespräch in der Zentrale in Wien, dann einen Computertest und einen Praxistag im Weltstadthaus in der Mariahilfer Straße, um zu sehen ob P&C auch zu mir passt. Danach habe ich eigentlich sehr schnell die Rückmeldung bekommen, dass ich es geschafft habe.

Kannst du dich noch an deine ersten Tage erinnern?

Wir hatten ein Vortreffen um alle anderen Auszubildenden kennen zu lernen und dann auch einen Welcome Day, bei dem wir den 1. Überblick von den Ausbildungskoordinatoren über das Unternehmen bekommen haben. Am ersten Tag im Verkaufshaus haben wir zu allererst einen Hausrundgang gemacht, um einen Überblick über alle Abteilungen und Bereiche zu bekommen. Danach ging’s auch schon los. Am Anfang ist natürlich alles sehr komplex erschienen, aber man lernt sehr schnell dazu und die Kollegen sind sehr nett – man fühlt sich also nie allein gelassen.

Was hast du in deiner Zeit im Verkaufshaus bisher denn schon alles erlebt?

Ich war schon in 4 verschiedenen Abteilungen in die ich alle hineinschnuppern konnte. Jede Abteilung war ganz anders und so war es immer sehr abwechslungsreich.

Wir Auszubildenden übernehmen bei P&C von Anfang an Verantwortung. Deswegen betreue ich auch schon meine eigenen Marken; das heißt ich mache für bestimmte Marken die Warenverkehre zwischen den Verkaufshäusern, das Visual Merchandising dafür, die Analysen der Kennzahlen und stehe auch in Kontakt mit den Einkäufern.

Als nächstes steht ein Geschäftsleiter-Praktikum in Kärnten an – ich bin schon gespannt.

Und wie lief die Uniphase für dich?

Die Uniphase ist natürlich anstrengend – man muss wirklich ein Organisationstalent entwickeln, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Planung ist für mich deswegen auch das Wichtigste am Dualen Studium. In jedem Uniblock haben wir viele Prüfungen und Präsentationen, die wir vorbereiten müssen, aber wir Auszubildenden aus unserem Verkaufshaus sind ein großes Team und halten zusammen.

Manchmal halten Lehrlinge und Duale Studenten auch zusammen Präsentationen vor der Geschäftsleitung. Das verbindet und es entwickeln sich so gute Freundschaften. Wir gehen also nach der Arbeit auch mal zusammen ein Eis essen oder was trinken.

Gibt es auch etwas, das eine Herausforderung für dich im 1. Studienjahr war?

Anfangs war die größte Herausforderung die Uni, die Arbeit und mein Privatleben in Balance zu bringen. Klar braucht es Zeit bis man sich eingewöhnt, aber man lernt, sich alles besser einzuteilen und wird spätestens im Dualen Studium sehr organisiert.

Was hast du denn am liebsten an deinem Studium?

Das sind die regelmäßigen Erfolgserlebnisse, die man hat. Wenn einem zum Beispiel der Abteilungsleiter eine Aufgabe oder Challenge gibt und man meistert sie gut und bekommt dann Lob.

Abgesehen davon bin ich darüber glücklich, wie viele interessante Leute ich durch mein Studium bei P&C kennen lernen konnte.

Hast du abschließend einen Rat für unsere neuen Dualen Studenten?

Man sollte an alles mit einer positiven Erwartungshaltung herangehen. Egal ob es manche Abteilungen sind, die man im Zuge der Ausbildung durchmacht und bei denen man glaubt, dass sie nicht zu einem passen oder der mit dem Studium verbundene Stress – wenn man positiv an die neuen Aufgaben herangeht, dann geht alles gut. Also habt einfach Spaß an der Sache – dann läuft es fast wie von alleine – und das merken auch eure Vorgesetzten.

Sehr wichtig ist es übrigens auch, höflich zu sein. Ein Lächeln auf den Lippen kann Vieles bewirken und man bekommt auch viel zurück von Kunden und Kollegen, die dann auch positiv auf einen zugehen.

Mein letzter Ratschlag ist: Traut euch immer nach Hilfe zu fragen. Egal ob einen Mitstudent, euren Abteilungsleiter oder euren Ausbildungskoordinator. Je mehr ihr fragt, desto mehr lernt ihr!

 

VIELEN DANK für das Interview, Lena!

Wenn ihr euch auch für das Duale Bachelorstudium bei uns interessiert – die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2017 ist schon eröffnet und ihr könnt euch hier bewerben. 🙂

 

 

 

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