Allgemein, Berufserfahrene, featured

Ein Tag als Merchandise Controller

Survival Kit: Taschenrechner & Textmarker

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einen Einblick in einen typischen Arbeitstag eines Merchandise Controllers (MC) bei P&C geben. Davon zu berichten ist allerdings nicht so einfach, weil man als MC einen vielfältigen und abwechslungsreichen Job hat. Der Tagesablauf ist vor allem abhängig davon in welcher Phase der Saison man sich gerade befindet.

Als Merchandise Controller arbeite ich im Zentraleinkauf und bin für die Planung, Umsetzung und das Controlling der Warenwirtschaft von aktuell 44 Verkaufshäusern in Österreich und Osteuropa verantwortlich. In dieser Position arbeitet man immer im Team mit einem/r Einkäufer/in und ist sozusagen die Schnittstelle zwischen Einkauf und Verkauf. In meinem Job ist es besonders wichtig, Prioritäten richtig setzen zu können sowie organisiert und strukturiert zu arbeiten.

Wie sieht also mein Tag aus?

In der Früh checke ich die Umsätze des letzten Tages und schaue wie meine Warenressorts im aktuellen Monat und der Saison performen. Diese Zahlen verschaffen mir einen groben Überblick. Danach schaue ich meine Emails durch und arbeite sie nach Dringlichkeit ab. Als MC ist man in ständigem Austausch mit den Geschäfts- und Abteilungsleiter der Verkaufshäuser in 11 Ländern Europas und steht natürlich in Kontakt mit unseren Lieferanten. Danach vertiefe ich die Zahlenanalyse um Aktionen wie Nachkäufe, Warenverkehre oder Reduzierungen zu setzen und bereite Zahlenmaterial für Sortimentsdurchsprachen, Lieferantengespräche oder Ordertermine vor.

Dann ist es Zeit für die Mittagspause. Diese verbringe ich mit meinen Kollegen, wobei wir versuchen in dieser Zeit nicht über die Arbeit zu sprechen. 🙂

Am Nachmittag setze ich dann die Analysen vom Vormittag in Aktionen um und bearbeite allfällige Themen. Wenn wir uns gerade in der Planungsphase befinden – und das tun wir einige Monate im Jahr – geht es vor allem um die Strategie für die kommende Saison. In dieser Zeit steht für einen MC die Budgetplanung pro Marke, Produkt und Filiale an vorderster Stelle. Wir müssen die laufende Saison genauestens analysieren, aber auch in die Zukunft blicken und die neue Strategie festlegen.

 

Hierbei ist es sehr wichtig immer einen Blick für das große Ganze zu haben und gleichzeitig sehr detailorientiert zu arbeiten. In den verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Gegebenheiten, die wir beachten müssen. Der ständige Austausch mit meinem Einkäufer ist hierbei enorm wichtig. Denn er sieht die neuen Kollektionen und schildert mir seine Erfahrungen und Potentialeinschätzungen, die ich in meinen Budgetplanungen verwerte.

Jede Woche gibt es einen Jour Fixe mit meinen MC Kollegen um uns abzustimmen und verschiedene Themen mit unserem Bereichsleiter zu besprechen. Alle zwei Wochen tauschen wir uns auch per Videokonferenz mit unserem Team aus Deutschland, das die Länder Deutschland, Niederlande, Belgien und Schweiz verantwortet, aus.

Alles in allem kann ich sagen, dass in meinem Job als MC kein Tag dem anderen gleicht. Aber Handel ist ja bekanntlich auch Wandel 🙂

Wenn ihr mehr über den Job als Merchandise Controller erfahren möchtet, schaut doch auf unserer Karriereseite vorbei.

Alles Liebe,

Eure Eva

| 26. Januar 2017

Schreibe uns deinen Kommentar