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Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle bei P&C

Job Sharing und Führen in Teilzeit

Um qualifizierte Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten, braucht es unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle. Neben mittlerweile gängigen Strukturen wie Home Office setzt P&C auch auf Modelle wie „Job Sharing“ und „Führen in Teilzeit“. Ein Vorzeigebeispiel für den Erfolg derartiger Ansätze sind die P&C-Häuser Wiener Neustadt und Linz, dessen Führungspositionen mit familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen besetzt sind. Wie diese in der Praxis aussehen, erfährst du hier.

Führen im Tandem mit „Job Sharing“

Dass „Job Sharing“ anfangs herausfordernd, im Ergebnis aber besonders attraktiv für alle Beteiligten ist, zeigt das P&C-Verkaufshaus in Wiener Neustadt. Dort teilen sich Kerstin Gruber und Ozana Zeba die Geschäftsleitung. „Beim Job Sharing ist es essenziell, dass die beiden Partner ein eingespieltes Team sind und ein hohes Organisationstalent aufweisen. Beide sollten entscheidungsfreudig und kompromissbereit zugleich sein. Es braucht anfangs ein wenig Zeit, sich einzuspielen und seine Abläufe zu optimieren“, beschreibt Kerstin Gruber. Ihre Tandem-Partnerin Ozana Zeba schließt sich ihr an und resümiert: „Heute bedeutet Job Sharing für uns zwei Blickwinkel, noch mehr Kompetenz und Inspiration“. Frau Gruber ist zweieinhalb Tage pro Woche im Haus, Frau Zeba dreieinhalb. Sie überschneiden sich pro Woche einen halben Tag, um sich abzustimmen, zusätzlich telefonieren sie täglich.

 

Komprimiertes „Führen in Teilzeit“

Alleine in ihrer Geschäftsleiter-Position, allerdings komprimiert auf 31 Stunden pro Woche, ist Sabine Hitzenberger im P&C-Verkaufshaus Linz. Sie leitet die Geschäfte des Hauses in Teilzeit: „Mir war bewusst, dass es eine Herausforderung werden würde, denselben Job in weniger Zeit auszuführen. Heute weiß ich: Ein verlässliches Team ist die Grundvoraussetzung, damit ein solches Modell funktionieren kann. Zusätzlich habe ich gelernt, mehr administrative Arbeiten an das Sekretariat abzugeben, weniger Unterbrechungen zuzulassen und meinen Arbeitstag über To-do-Listen einzuteilen“. Effiziente Organisation, intelligente Delegation und Konzentration auf die jeweiligen Aufgaben sind das Credo – nicht nur ihres, sondern das des ganzen Teams. Mehrstunden haben sich durch das Teilzeitmodell der Geschäftsleiterin nämlich für niemanden ergeben.

 

Qualifizierte Mitarbeiter halten

Der Grund, ein familienfreundliches Arbeitszeitmodell zu wählen, war bei allen drei Frauen derselbe. Sie strebten danach, eine erfüllende Arbeit mit der Familie zu vereinen. Jede von ihnen hatte bereits vor der Familiengründung eine anspruchsvolle Führungsposition bei P&C inne, in die sie dann zurückkehrten. An diesem Punkt findet sich auch die Motivation der Unternehmensleitung, derartige Ansätze voranzutreiben: „Für P&C sind qualifizierte Mitarbeiter essenziell. Wir müssen zeitgemäße Strukturen schaffen, durch die sich Berufs- und Privatleben vereinbaren lassen. Da die Familiengründung heute häufig später stattfindet, sind die Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Elternzeit bereits reich an Berufserfahrung und wertvoll für unser Unternehmen. Auf diese demografischen Veränderungen gehen wir als Arbeitgeber ein“, bekräftigt Dr. Igor Matic, Mitglied der Unternehmensleitung für den Bereich HR & Corporate Communications bei P&C. „Gleichzeitig setzen wir auf Flexibilität, Einsatzbereitschaft und den Willen unserer Mitarbeiter, für beide Seiten sinnvolle Lösungen zu finden. Der Erfolg unseres Unternehmens beruht auf einem gelungenen Miteinander von Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, führt er weiter aus.

PS: Werde Teil von P&C und erfahre mehr über unsere individuellen Arbeitszeitmodelle. Hier findest du alle Einstiegsmöglichkeiten.

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