Florentina Allgemein, featured, Studierende & Absolventen

Meine ersten Tage als Retail Buyer

…und meine schönsten Glücksmomente

Hallo zusammen!

Kinder, wie die Zeit vergeht – solche Sätze hört man eigentlich nur von den Großeltern. Doch wenn ich auf meine Zeit bei P&C zurückblicke, ist dieser Satz sehr passend. Ich kann mich noch ganz genau an den Bewerbungsprozess, das Onboarding im April 2016 und die unterschiedlichen Phasen während meiner Traineezeit erinnern. Durch meine Blogposts konnte ich euch auf meine „Traineereise“ mitnehmen und tja – was soll ich sagen – nun ist es so weit. Seit Oktober 2017 bin ich Retail Buyer für die beiden Weltstadthäuser in Wien. Das bedeutet, ich verantworte einerseits die Verkaufsfläche meiner Abteilung und kaufe andererseits auch die Ware dafür ein. Wie es mir dabei in den ersten Tagen erging, möchte ich euch in diesem Blogbeitrag erzählen.

Der Einstieg

Wie auch schon während meiner Traineezeit wurde mir der Einstieg in die neue Position durch unterschiedliche Hilfestellungen erleichtert. Bereits als ich noch Abteilungsleiterin war, durfte ich den Retail Buyer Kurs in der Zentrale in Wien besuchen. Hier werden einem unter anderem die für den Einkauf relevanten IT-Systeme erklärt. Außerdem darf man schon „Babysteps“ als Retail Buyer machen, indem man bei einer Fallstudie eigenständig Sortimente erstellt.

Der Kurs alleine machte mich natürlich noch nicht zur Einkäuferin und so war ich mehr als froh, dass mir eine erfahrene Kollegin zur Seite gestellt wurde, die mich dann nochmal „on the job“ eingearbeitet hat. Wie ihr euch vorstellen könnt, entstehen im Alltag ganz andere Fragen als während eines Theoriekurses und selbst nach einem halben Jahr kommen immer noch Fragen auf, die mir meine tollen Kollegen immer versuchen zu beantworten.

Die Umstellungen

Vom Verkauf in den Einkauf – kann das so schwierig sein? Es ist definitiv eine Umstellung. Man muss sich noch mehr in Zahlen hineindenken und auch weiter in die Zukunft planen. Oft passiert es, dass man zwischen den Saisonen springt, denn während man die Wintersaison plant, bewirtschaftet man auf den Verkaufsflächen gerade die Sommersaison. Zudem kommt noch die Reisetätigkeit als Retail Buyer hinzu. Durfte man früher 1-2 Mal pro Saison zu einem Lieferantentermin, so verbringt man während der Orderphase mehr Zeit im Hotel als zuhause. Eines ändert sich (zumindest bei mir) aber nicht: die tägliche To Do Liste ist zwar „nice to have“, aber an den meisten Tagen passiert so viel, dass man schlussendlich ganz andere Dinge erledigt hat als geplant.


Ganz besonders toll finde ich jedoch, dass ich täglich von meiner Zeit im Verkauf profitiere. Denn auch wenn man sich umstellen muss, die Sicht und das Verständnis für den Verkauf verliert man nicht und das hilft ungemein in der Zusammenarbeit mit meinen Teams auf den Verkaufsflächen.

Die Glücksmomente

Der erste Anruf meiner Abteilungsleiterin mit den Worten „Deine Ware ist da!“ war unbezahlbar. Es ist toll, die eigene Arbeit im Verkaufshaus zu sehen. Noch schöner ist es, wenn man auch auf das richtige Pferd gesetzt hat und die Ware gut bei den Kunden ankommt. Dieses Gefühl macht die langen Ordertage und manchmal auch -nächte wirklich wett und zaubert mir jedes Mal aufs Neue ein Lächeln auf die Lippen!

Ich hoffe, du hast heute einen guten Einblick in meine ersten Tage als Retail Buyer bekommen und bist genauso neugierig auf meine zukünftigen Herausforderungen wie ich. Ich halte euch am Laufenden!

Liebe Grüße und bis bald,

eure Florentina

PS: Wenn auch du meine Glücksmomente nachvollziehen möchtest, klick am besten hier und bewirb dich für das Traineeprogramm von P&C

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