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Karrierewege bei P&C: Vom Junior Trainee zur Abteilungsleiterin

Neue Position. Neue Herausforderungen!

Hallo ihr Lieben,

wie schnell doch die Zeit vergeht – nun bin ich schon ein Jahr Abteilungsleiterin im Weltstadthaus Mariahilfer Straße in Wien. Wie ihr wisst, bin ich vor 3 Jahren als Junior Trainee während meines Studiums bei P&C eingestiegen. Welche Veränderungen die Entwicklung vom Trainee zur Abteilungsleiterin bewirkt hat, erzähle ich euch in meinem heutigen Beitrag.

Gestern Trainee. Heute Führungskraft.

Während meiner 18-monatigen Ausbildung lernte ich das Unternehmen von Grund auf kennen. Die Zeit als Trainee bereitete mich auf die zukünftigen Aufgaben als Abteilungsleiter im Verkauf vor. Theoretisch wusste ich also, was zu tun war – praktisch wurde ich vom einen auf den anderen Tag vom Auszubildenden zur Führungskraft und übernahm die Verantwortung für 13 Mitarbeiter, 1.200m2 Verkaufsfläche und 13 Marken.

Vorbild sein

Mit den Mitarbeitern steht und fällt jede Abteilung. Als Vorgesetzte ist es wichtig, für ein positives Arbeitsklima in der Abteilung zu sorgen und von seinem Team akzeptiert zu werden.

Der wahrhaft Edle predigt nicht, was er tut, bevor er nicht getan hat, was er predigt.“ Konfuzius (551 – 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph

Wie das Zitat verrät, ist es von großer Bedeutung, Mitarbeitern ein Vorbild zu sein und die Tätigkeiten, die von ihnen verlangt werden, auch selbst durchzuführen. Den Respekt meiner Abteilung verdiene ich mir durch Fleiß und unermüdlichen Arbeitseinsatz. Meine Fairness und Herzlichkeit sorgen dafür, dass ich von meinem Team Anerkennung erhalte. Wie ich das mache? Jeder Mensch ist anders, dementsprechend unterscheiden sich auch die Bedürfnisse meiner Mitarbeiter. Mir persönlich ist es sehr wichtig, aktiv zuzuhören und mich für die Wünsche, Sorgen und Erwartungen meines Teams einzusetzen. Sei es, dass ich meiner 19-jährigen Auszubildenden zuhöre, wenn sie Liebeskummer hat, oder dass ich meiner 59-jährigen Verkäuferin Tipps gegen ihre Rückenschmerzen gebe.

Prioritäten setzen

Abseits der Personalverantwortung bin ich als Abteilungsleiterin nun auch für meine Umsatzzahlen und die Verkaufsfläche zuständig. Das bedeutet, ich muss die eigenen Umsätze und Kennzahlen interpretieren sowie die Ware umsatzmaximierend nach diesen aufbauen. Prioritäten zu setzen, kann eine weitere Herausforderung für junge Führungskräfte darstellen. Ebenso die notwendige Flexibilität sowie das Arbeiten mit ständigen Unterbrechungen durch Kunden, Mitarbeiter oder Vorgesetzte. Im Gegensatz zu meiner vorigen Position als Trainee trage ich heute die gesamte Verantwortung für eine Abteilung. Abschätzen zu können „Was ist jetzt bzw. generell am wichtigsten?“ und schnell darauf reagieren zu können, sind die Schlüssel zum Erfolg.

 

Ich hoffe, ich konnte euch heute über die wesentlichen Herausforderungen, die eine Führungsposition mit sich bringt, berichten. Trotz des Stresses und vieler Unterbrechungen, die der Job zeitweise mit sich bringt, bin ich glücklich, diese Arbeit machen zu dürfen. Ich bin Teil eines großartigen Teams und wenn ich neue Ware bekomme, ist es als würde der Briefträger dutzende Päckchen bringen – und wer wünscht sich das nicht?

Bis bald und alles Liebe,

eure Anna

PS: Wenn ihr eure Karriere ebenfalls als Junior Trainee starten wollt oder jetzt sagt: „Abteilungsleiter – genau das möchte ich auch machen!“, dann schaut auf unserer Karriereseite vorbei oder besucht mich bei P&C auf der Mariahilfer Straße.

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