Karen Allgemein, featured, Schüler & Maturanten

Ein Tag als dualer Student an der FH

Mein Tagesablauf in der Theoriephase

Hallo,

mein Name ist Susanne, ich bin 19 Jahre alt und habe im August 2016 das Duale Bachelorstudium bei Peek & Cloppenburg angefangen. Die Praxisphasen, welche den größten Teil meiner Ausbildung ausmachen, absolviere ich im Haus „SCS“ in Vösendorf. Während der Theoriephasen studiere ich an der IMC FH Krems. Der Unterricht findet jeweils in ein- bis zweiwöchigen Blöcken in Wien oder direkt am Campus in Krems statt. Und genau darüber möchte ich euch heute berichten: über meinen „Alltag“ an der FH.

Nachdem ich den ersten spannenden Monat meiner Ausbildung im Verkauf verbracht habe, wurde ich erneut nervös. Die erste Theoriephase stand bevor! Die nächste große Aufregung näherte sich und dann hieß es für mich: Koffer packen und den nächsten Zug nach Krems erwischen. Jetzt, drei Theoriephasen später, kann ich euch sagen, wie so ein Tag an der FH aussieht.

Jeden Tag pünktlich um 08:00 Uhr werde ich von meiner lieben Zimmergenossin geweckt. Während sie fix und fertig an der Bettkante sitzt und auf mich wartet, versuche ich die Augen aufzubekommen. Unser Studentenwohnheim in Krems befindet sich direkt am Campus, deshalb braucht man morgens auch nicht lange zu den Vorlesungen. Da wir eine P&C interne Klasse mit 25 dualen Studenten sind, fühlt man sich überhaupt nicht wie an einer Uni, wo man sich einen Raum mit hundert anderen Studenten teilt. Man kennt seine Kollegen und wachst auch als Gruppe zusammen, die gemeinsam das gleiche Ziel verfolgt und an einem Strang zieht.

Die Vorlesungen sind sehr verschieden gestaltet. Besonders spannend finde ich es immer, wenn Vorträge von erfahrenen Lektoren aus der Wirtschaft gehalten werden, die von ihren beruflichen Erfahrungen erzählen und mit uns gemeinsam an Ideen arbeiten. Oft gibt es aber auch Gruppenarbeiten, in denen man Projekte ausarbeitet und dann seine Ergebnisse präsentieren darf. Die Inhalte unseres Studiums verlaufen Hand in Hand mit unseren Praxisphasen. So ist es auch leichter, vieles des Gelernten gleich anzuwenden.

 

Prinzipiell ist der Unterricht immer sehr interaktiv. Man hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen, aus denen sich oft Diskussionen entwickeln. Durch den ständigen Austausch kann man viel mitnehmen und es fällt leicht, sich einzubringen. Was nie zu kurz kommt, sind Präsentationen vor den anderen Kollegen auf Deutsch und Englisch. Man lernt so auch, sich selbst gut zu präsentieren. Mit der Zeit wird das Sprechen vor mehreren Personen zur Selbstverständlichkeit.

Nach einer oder zwei Unterrichtseinheiten gibt es dann eine Stunde Mittagspause, bevor die nächste Vorlesung beginnt. Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr machen wir meistens Schluss. Am Abend hat man dann Freizeit. Wenn allerdings Prüfungen anstehen (diese haben immer Priorität!) oder andere Arbeiten zu erledigen sind, lernen wir oft auch abends. Da ist es auf jeden Fall von Vorteil, dass alle Studenten im gleichen Haus untergebracht sind. Denn wir helfen uns immer gegenseitig und lernen zusammen. Und haben jede Menge Spaß. 🙂

Die Theoriephasen sind sicher intensiv, aber mit gutem Zeitmanagement und viel Motivation auf jeden Fall machbar! Das Gute an den getrennten Praxis- und FH-Phasen ist, dass man sich immer entweder auf die FH oder auf die Arbeit konzentrieren kann und nicht beides gleichzeitig macht. Der Wechsel sorgt für Abwechslung – es wird garantiert nie langweilig und es gibt immer etwas zu tun.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht einen Überblick über meinen Alltag in den Theoriephasen geben! Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne jederzeit in der SCS besuchen! 🙂

 

Alles Liebe

Eure Susanne

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