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Erfahrungsbericht Trainee

Nach 6 Monaten schon Abteilungsleiterin

Liebe Blogleserinnen und Leser,

das letzte Mal habe ich euch noch von den ersten sechs Monaten meiner Traineezeit erzählt (den Artikel findet ihr hier). Seitdem ist wieder einiges passiert und ich bin mittlerweile Abteilungsleiterin in unserem Weltstadthaus Mariahilferstraße. Wie nun mein Alltag in dieser Position aussieht, möchte ich euch im folgenden Blogbeitrag verraten.

 

Die drei Säulen einer Abteilung

 

Als Abteilungsleiterin habe ich drei wichtige Aufgabenfelder – Personal, Ware und Verkauf.

  1. Säule: Personal

Das Miteinander innerhalb einer Abteilung ist äußerst wichtig und kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Es zählt daher als Abteilungsleiterin zu meinen Aufgaben, als gutes Beispiel voranzugehen und das Team zu führen, zu motivieren und zu informieren. Dafür muss man Empathie, Menschenkenntnisse und ein offenes Ohr mitbringen. Des Weiteren erstelle ich die monatlichen Personalpläne, koordiniere die Urlaube meiner Mitarbeiterinnen und beschäftige mich auch mit dem Thema Mitarbeiterfortbildung.

  1. Säule: Ware

Einen weiteren wichtigen Stellenwert innerhalb einer Abteilung nimmt natürlich die Ware ein. Für die Warenbeschaffung ist der Einkauf zuständig. Um den Einkauf zu unterstützen und um einen Überblick über die wirtschaftliche Lage meiner Abteilung zu bekommen, beschäftige ich mich intensiv mit den Zahlen meines Bereichs. Typische Fragestellungen hierbei sind: was sind meine Renner und was sind meine Penner (sprich was verkauft sich gut, was weniger gut)? Wie sehen die Abverkaufszahlen aus und was kann ich tun, um diese zu steigern? Welche Artikel sollen von unseren Einkäufern nochmal nachgekauft werden?

  1. Säule: Verkauf

Last but not least geht es bei uns darum, die Ware zu verkaufen. Der umsatzorientierte Warenaufbau sowie der Kundenkontakt sind hierbei entscheidend. Das heißt Visual Merchandising gehört genauso zu meinen Aufgaben wie intensive Kundenberatung. Kundengespräche sind essentiell um Trends frühzeitig zu erkennen und den Konsumentenbedürfnissen gerecht zu werden. Als Abteilungsleiterin ist es demnach auch meine Aufgabe, eng mit dem Einkauf zusammenzuarbeiten, um das Sortiment zu optimieren.

Diese drei Säulen einer Abteilung sind wie Zahnräder, die ineinander greifen. Es ist daher wichtig, sich mit allen Bereichen intensiv zu beschäftigen, damit innerhalb der Abteilung alles „rund“ läuft. Insofern ist jeder Tag anders und meine Tätigkeiten als Abteilungsleiterin besonders abwechslungsreich.

 

Natürlich arbeitet man als Abteilungsleiterin nicht still vor sich hin, sondern ist ständig im engen Kontakt und Austausch mit den Abteilungsleiterinnen und Leitern der anderen Ressorts sowie mit der internen Verkaufsleitung. Es finden wöchentliche und monatliche Meetings statt, in denen man die Personalentwicklung, Umsatzzahlen und anstehenden Verkaufsevents bespricht.

Ich glaube, es kann sich jeder gut vorstellen, dass es ein großer Schritt ist, als Trainee nach sechs Monaten bereits eine solche Verantwortung zu übernehmen. Natürlich wird man damit nicht alleine gelassen und bekommt von den unterschiedlichsten Seiten Unterstützung. In meinem Fall haben mir meine tolle Stellvertreterin und mein erfahrenes Team den Einstieg in diese Position wirklich erleichtert und ich konnte Tag für Tag in diese Position hineinwachsen.

Ich hoffe, ich konnte euch meinen Alltag als Trainee ein bisschen näher bringen. Nächstes Mal berichte ich euch mehr zum Thema Weiterbildung bei P&C.

Falls ihr Interesse am Trainee Programm bei Peek & Cloppenburg bekommen habt, könnt ihr euch hier weitere Informationen holen.

 

Bis bald

Eure Florentina

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