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Was macht eigentlich ein Ausbildungskoordinator?

Michael über seine Zusatzfunktion

Hi Leute,

Heute erzähle ich euch über meine Tätigkeit als Ausbildungskoordinator (AK). Denn noch bevor ich Abteilungsleiter bei P&C wurde, kam meine damalige Verkaufsleiterin auf mich zu und fragte, ob ich denn nicht Lust hätte AK zu werden. Dass sie damit Ausbildungskoordinator meinte und dass das eine Zusatzfunktion neben dem eigentlichen Job ist, wusste ich; was für Aufgaben ein AK hat (Ausbildung koordinieren???), das war mir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht so klar. Drei Jahre und viele „AHA-Erlebnisse“ später kann ich euch so einiges dazu berichten. 😉

Wenn man so will, dann beginnt das Jahr eines AKs im August. Die neuen Dualen Bachelorstudenten und Lehrlinge beginnen mit ihrer Ausbildung und wir kümmern uns darum, dass sie einen guten Start in ihrem neuen Umfeld haben. Dazu gehört natürlich vor allem das Vorstellen ihres neuen Arbeitsplatzes und der neuen Kollegen.

Wir beginnen den ersten Tag unserer Auszubildenden gerne mit einem Frühstück, bei dem sie in ungezwungener Runde die Geschäftsleiter des Hauses und uns AKs kennen lernen können. Danach geht es zu einer ausführlichen Hausrunde, bei der wir ihnen alle Bereiche im Verkauf und im „Backstage-Bereich“ vorstellen. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Abläufe begleiten wir die Auszubildenden dann in ihre Abteilungen. Der AK- Part für diesen Tag ist damit erledigt.

Aber natürlich nicht die Aufgaben, die ab diesem Zeitpunkt anstehen.

Eine davon ist die Praxistrainings für das kommende Jahr zu planen. Das heißt, neben allen externen und internen Seminaren, bekommen unsere Auszubildenden noch eigene Trainings um das Erlernte noch einmal aufzufrischen und zu vertiefen. Dabei werden Themen wie Warenkunde, Inventur oder auch Visual Merchandising durchgenommen.

Ein weiterer Punkt ist es, die Verwaltungspraktika zu organisieren. Damit unsere Auszubildenden nicht nur den Verkauf kennenlernen schnuppern sie je knapp eine Woche in die Bereiche WHT (Waren Handlings-Team, das ist quasi die interne Logistik), Hauptkassa und Dekoration.

 

 

Der wichtigste Part aber ist, dass wir den Auszubildenden zu jeder Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie können immer zu meiner Kollegin Sabina oder mir kommen, egal welche Anliegen oder Fragen sie haben. Und genau das macht unsere Rolle als Ausbildungskoordinator auch so speziell und interessant, denn man lernt jedes Jahr neue, junge Kollegen kennen, die alle unterschiedlich ticken. Diese über die Jahre zu begleiten und zu sehen, wie sie sich in der Arbeitswelt entwickeln, ist eines der schönsten Dinge als Ausbildungskoordinator.

In diesem Sinne bis bald,

euer Michael

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