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Was macht eigentlich…ein Country Manager bei P&C?

Interview mit Clint Böttcher

Herr Böttcher, wie verlief Ihr persönlicher P&C-Karriereweg?

Meinen Karriereweg bei Peek & Cloppenburg habe ich als Aushilfe begonnen und habe dann nach einem Jahr mit der Ausbildung zum Handelsfachwirt in Dortmund gestartet. Nach meiner Ausbildung bekam ich eine Abteilungsleiterposition angeboten. Meine 4 Jahre als Abteilungsleiter und die dazugehörigen Seminare waren der Baustein für die nächsten Schritte auf meinem Weg. Danach wurde ich Storemanager in den Häusern Unna und Hamm. Den nächsten Schritt zum Geschäftsleiter machte ich in den Häusern Kaiserslautern, Essen und Düsseldorf. Und nun bin ich schon seit 3,5 Jahren in Wien als Country Manager für Österreich und die Schweiz tätig.

Sie sind mit P&C also viel herumgekommen. Nun sind Sie Country Manager in der Zentrale in Wien – was genau bedeutet das eigentlich und was sind Ihre Aufgaben?

Ich verantworte alle Belange unserer Häuser (exklusive der Weltstadthäuser Mariahilferstrasse und Kärntnerstrasse). Das bedeutet: ich leite die Mitarbeiter aus dem Verkauf und aus den Fachbereichen der Verkaufshäuser (Hauptkassa/Kassa, Dekoration, Interne Logistik, Änderungsschneiderei, technischer Dienst). Ein Austausch findet auch mit den externen Dienstleistern der Detektei und des Reinigungsteams statt.

Meine Rolle ist es, Impulsgeber zu sein und Ideen und Ziele des Unternehmens gemeinsam mit meinem Team umzusetzen. Dafür arbeite ich auch eng mit der Unternehmenszentrale in Düsseldorf zusammen und tausche mich mit den dort ansässigen Fachbereichen wie Store Design, Flächenplanung oder Expansion aus.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Ihnen aus?

In einer typischen Arbeitswoche verbringe ich circa 2/3 meiner Arbeitszeit in den Häusern und circa 1/3 in der Zentrale in Wien – je nach Aufwand und anstehenden Projekten.

Die Tage in den Häusern bestehen größtenteils aus Hausrundgängen, die ich mit den Geschäftsleitern, den Abteilungsleitern oder auch mit den stellvertretenden Abteilungsleitern (Substituten) durchführe. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Verkaufsfläche und es wird kontrolliert ob alle P&C Standards richtig umgesetzt werden. (Ist alles ordentlich und sauber? Stimmt die Optik des Hauses? Sind die richtigen Dekorationselemente in den richtigen Abteilungen? etc.) – Hier gibt es starke Berührungspunkte mit den Bereichen Dekoration, Visual Merchandising, Einkauf und Store Design. Doch nicht nur diese Bereiche, sondern auch alle vorher genannten Fachbereiche werden bei meinen Hausbesuchen integriert.

 

Was ist Ihre größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung ist es, alle Bereiche zu einem Team zu formen und herauszufinden wer welche Stärken und Entwicklungspotentiale hat – das bedeutet ich muss meine Leute vor Ort genau kennen. Nur so kann ich meine Teams in der richtigen Dosierung fordern, fördern und motivieren.

 Und was macht Ihnen am Ihrem Job am meisten Freude?

An meinem Job bereiten mir sehr viele Dinge Freude: zum Beispiel, wenn ich sehe, dass meine Teams erfolgreich miteinander kommunizieren und so zu effektiven Ergebnissen kommen.

Freude macht auch, wenn man Mitarbeiter gefordert und gefördert hat, diese sich dann durch ihre Entwicklung beweisen und man sie in eine höhere Position befördern kann.

Maßnahmen, die in den Häusern umgesetzt wurden, und danach positive Ergebnisse bringen, machen mir natürlich auch Freude.

Abschließend ist wichtig zu sagen, dass dieser Job im Gesamten viel Spaß macht, weil er sehr abwechslungsreich ist. Man hat täglich mit unterschiedlichen Menschen und Charakteren sowie Bereichen zu tun – es bleibt also immer spannend.

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