Daniel Allgemein, Berufserfahrene, Schüler & Maturanten, Studierende & Absolventen

Welcome-Day bei P&C

Schon mal vom P&C-Wörterbuch gehört?

Hey Leute!

Ich werde euch heute von meinen ersten Arbeitstagen inklusive Onboarding erzählen. Ich habe Ende April als Praktikant im Bereich Employer Branding gestartet und nach kurzer Einarbeitung hatte ich bereits an meinem 3. Arbeitstag ein Seminar, das unter „Welcome-Day“ bekannt ist.

Gestartet wurde das Seminar, welches in der Zentrale in Wien stattfindet, mit dem Thema „Moderne Tradition“. Ab dem Jahr 1869, dem Gründungsjahr von P&C, wurde die Entwicklung des Unternehmens bis zum heutigen Zeitpunkt erörtert, wobei ein Fokus auch auf die architektonischen Ansprüche, bezogen auf die Verkaufshäuser, gelegt wurde. Besonders beeindruckt hat mich hier, dass die Rückschläge des 2. Weltkrieges, in welchem alle P&C-Häuser zerstört wurden, nicht zum Untergang des Unternehmens geführt haben, sondern bereits wenige Jahre danach alle Häuser wieder aufgebaut wurden. Im Jahre 1998 erfolgte schließlich auch die Expansion nach Österreich und die ersten beiden P&C-Häuser wurden in Wien und in Vösendorf eröffnet.

Als nächsten Punkt an der Tagesordnung folgte eine Übersicht der Unternehmensgruppe sowie den verschiedenen Tochtergesellschaften. Neu war für mich an dieser Stelle, dass das Unternehmen neben den internationalen Brands auch Eigenmarken anbietet, welche von P&C entworfen und produziert werden. Christian Berg, McNeal und Review sind die bekanntesten Eigenmarken und sprechen verschiedene Zielgruppen an. Seit 1992 gehört die junge Linie Review, welche die Zielgruppe der 17- bis 25-Jährigen anspricht, zum P&C-Sortiment, seit 2004 wird diese auch im Wholesale vertrieben.

 

In der Kaffeepause lernte ich auch die anderen Teilnehmer kennen, unter anderem auch Steffi, die auch gerade als Praktikantin angefangen hat. Wir als Prakti-Neulinge verstanden uns sofort, was mir auch etwas die anfängliche Nervosität nahm.

Nach der kurzen Pause befassten wir uns mit der Struktur des Unternehmens. Da die P&C-Zentrale in Wien den gesamten CEE-Raum betreut, ein etwas komplexeres Thema. 🙂

Mittlerweile gibt es bereits 117 Häuser in 15 europäischen Ländern, wobei es verschiedene Hausstrukturen gibt. Intern wird unterschieden in Verkaufshaus, Weltstadthaus und Sonderhaus. Weltstadthäuser sind Häuser, mit einer Verkaufsfläche von über 12.000 m². In Österreich gibt es 2 dieser Häuser, nämlich auf der Mariahilfer Straße sowie auf der Kärtnerstraße. Das besondere an diesen Häusern ist, dass der Einkauf, welcher neben Verkauf und Zentrale der 3. Hauptbereich von P&C ist, nicht zentralisiert ist. Dass bedeutet, die Sortimentsauswahl in den Weltstadthäusern wird nicht von der Zentrale aus gesteuert, sondern direkt in den Häusern durch den „Retail Buyer“ selbst. Die Leiterin des Seminars war selbst lange Einkäuferin und erzählt uns interessante Alltagsgeschichten, welche sie als Retail Buyer erlebt hat.

 

In dem Seminar, wo auch Platz für Fragen rund um P&C sowie den Tochtergesellschaften war, wurden mir Informationen übermittelt, welche wirklich nützlich für den Alltag bei P&C sind und etwaigen Unklarheiten aus dem Weg räumen. Besonders hilfreich finde ich das P&C-Wörterbuch, welches jeder Teilnehmer bekommt, da man durch die hohe Anzahl an internen Abkürzungen leicht mal den Überblick verliert. Auch für Fragen seitens der Bewerber fühle ich mich jetzt gut vorbereitet und kann so das Unternehmen detaillierter präsentieren.

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